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Aus Höhlenverein Hallstatt-Obertraun
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== Bericht ==
== Bericht ==
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===Freitag/Samstag (Team Beni/Georg/Martina/Agi)===
===Freitag (Team Beni/Georg/Martina/Agi)===
Das zweite Team (Beni/Georg/Martina/Agi) entschloss sich, am Freitag gemütlich das Vereinsheim zu bewohnen. Martina und Benintrafen sich am Irschenberg, um bei Georg zuzusteigen. Agi kam über verschlungene Wege nach Obertraun und war schon vor Ort, als wir eintrafen.
Das zweite Team (Beni/Georg/Martina/Agi) entschloss sich, am Freitag gemütlich das Vereinsheim zu bewohnen. Martina und Beni trafen sich am Irschenberg, um bei Georg zuzusteigen. Agi kam über verschlungene Wege nach Obertraun und war schon vor Ort, als wir eintrafen.
Der Abend war gemütlich und von schönen Gesprächen und Vorbereitungen gekennzeichnet. Der Therionplan des Zubringers, der seit kurzem hängt, war eine Hilfe für Erklärungen und Ideenfindung für Fotospots.
Der Abend war gemütlich und von schönen Gesprächen und Vorbereitungen gekennzeichnet. Der Therionplan des Zubringers, der seit kurzem hängt, war eine Hilfe für Erklärungen und Ideenfindung für Fotospots.


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===Samstag (Team Beni/Anian)===
===Samstag (Team Beni/Anian)===
Anian reiste allein an Samstag an und wartete schon angeschlazt am Parkplatz, als wir ankahmen. Er hat sich die Zeit mit Bucherl vertrieben, der zufällig richtung Wiesberghaus unterwegs war.
Anian reiste allein an Samstag an und wartete schon angeschlazt am Parkplatz, als wir ankamen. Er hat sich die Zeit mit Bucherl vertrieben, der zufällig richtung Wiesberghaus unterwegs war.


Der Aufstieg war ereignislos bei schönem Wetter. Reinwärts macheten wir immer wieder Pause, um Fotos zu schießen, sodass der Weg in extrem gemütlichen 8 Stunden bewältigt war. Das war eher kühl, aber für mich (Beni) eine sehr interessante Erfahrung, denn ich war noch nie bei einer professionellen Fototour dabei.
Der Aufstieg war ereignislos bei schönem Wetter. Reinwärts macheten wir immer wieder Pause, um Fotos zu schießen, sodass der Weg in extrem gemütlichen 8 Stunden bewältigt war. Das war eher kühl, aber für mich (Beni) eine sehr interessante Erfahrung, denn ich war noch nie bei einer professionellen Fototour dabei.
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Der Karrengang kann nunmehr ohne größeres Risiko und fast ohne Kraftaufwand befahren werden, was den weiteren Aktivitäten oben zugute kommen wird.   
Der Karrengang kann nunmehr ohne größeres Risiko und fast ohne Kraftaufwand befahren werden, was den weiteren Aktivitäten oben zugute kommen wird.   


Danach erkundeten wir noch das kleine Seitenportal beim Abbruch zwischen Riesenklamm und kurz vorm Sandbiwak. Es ist ein kleines Loch, dass schräg südwestlich in der Wand verschwindet und Erosionsspuren aufweist (wahrscheinlich fossiles Gerinne). Oberhalb ist Anian auf der Suche nach Seilbefestigungsmöglichkeiten am Band entlanggeklettert und berichtet von sehr guter Kletterbarkeit und gutem Griff. Mangels SRT und Zeit haben wir keinen Abstiegsversuch unternommen, aber das Seil vom Sandbiwak liegt noch dort.  Eine erkundung wäre unter den Umständen vielleicht einfach in einer halben Stunde erledigt; aber das Potential ist eher gering. Es schaut so aus, als würde es sehr schnell unschliefbar eng werden. Interessanterweise ist das Portal in den alten Plänen nicht vermerkt. Im aktuellen Therionplan ist es nun enthalten.
Danach erkundeten wir noch das kleine Seitenportal beim Abbruch zwischen Riesenklamm und kurz vorm Sandbiwak. Es ist ein kleines Loch, dass schräg südwestlich in der Wand verschwindet und Erosionsspuren aufweist (wahrscheinlich fossiles Gerinne). Oberhalb ist Anian auf der Suche nach Seilbefestigungsmöglichkeiten am Band entlanggeklettert und berichtet von sehr guter Kletterbarkeit und gutem Griff. Mangels SRT und Zeit haben wir keinen Abstiegsversuch unternommen, aber das Seil vom Sandbiwak liegt noch dort.  Eine Erkundung wäre unter den Umständen vielleicht einfach in einer halben Stunde erledigt; aber das Potential ist eher gering. Es schaut so aus, als würde es sehr schnell unschliefbar eng werden. Interessanterweise ist das Portal in den alten Plänen nicht vermerkt. Im aktuellen Therionplan ist es nun enthalten.


Danach haben Anian und ich noch die anderen in der Bachschwinde besucht und bei Fotos assistiert.
Danach haben Anian und ich noch die anderen in der Bachschwinde besucht und bei Fotos assistiert.


===Freitag/Samstag (Team Anian/Beni/Mark, dann + Georg/Martina/Agi)===
===Sonntag (Team Anian/Beni/Mark, dann + Georg/Martina/Agi)===
Beim Rausweg gaben Anian, Mark und Beni den anderen noch etwas Vorsprung und frühstückten erstmal gemütlich. Allerdings nicht genug, denn im Sandbiwak holten wir sie zum zweiten Frühstück bereits ein. Wir machen dann noch einige Fotos, Anian stürmte dann irgendwann alleine weiter, weil er recht fror und ward nicht mehr gesehen (er war auch am Parkplatz dann schon von dannen).
Beim Rausweg gaben Anian, Mark und Beni den anderen noch etwas Vorsprung und frühstückten erstmal gemütlich. Allerdings nicht genug, denn im Sandbiwak holten wir sie zum zweiten Frühstück bereits ein. Wir machen dann noch einige Fotos, Anian stürmte dann irgendwann alleine weiter, weil er recht fror und ward nicht mehr gesehen (er war auch am Parkplatz dann schon von dannen).
Beim Abstieg gab es dann noch eine ungute Situation mit Steinschlag, die aber ohne weitere Folgen blieb. Insgesamt muss ich sagen, kommt mir der Hang im Vergleich zu früher in schlechteren Zustand vor.
Beim Abstieg gab es dann noch eine ungute Situation mit Steinschlag, die aber ohne weitere Folgen blieb. Insgesamt muss ich sagen, kommt mir der Hang im Vergleich zu früher in schlechteren Zustand vor.


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==== Ergebnis in Zahlen ====
===Freitag (Team Michi/Basti/Uwe/Marc)===
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Das erste Team traf sich zunächst am Vereinsheim. Nachdem alle angekommen waren, gab es ein kurzes Kennenlernen mit Agi (sie war bereits vor Ort und wartete auf das zweite Team). Anschließend fuhren sie am späten Nachmittag weiter zur Höhle. Am Sandbiwak nahmen sie die Matten mit zur Brückenhalle, dass sie gegen 23 Uhr erreichten.
 
===Samstag (Team Michi/Basti/Uwe/Marc)===
Nach ausgiebigem Frühstück machten sie sich auf zum Riesenschlot. Dort angekommen wurde ein neuer Aufstiegsweg eingebaut: Ein weiterer, sehr großer Pendler quer durch den Schlotraum (dabei ca. 10m horizontal und 25m aufwärts). Über diesen kann man jetzt auf sehr luftige Weise direkt in den oberen Canyon einsteigen.
Nachdem das erledigt war, ging es oben weiter aufwärts im Canyon.
 
Basti ging mit Marc zu dem Gang, den er bei der letzten Tour im Mai ein kleines Stück erkundet hatte. Diesmal wollten sie die Engstelle zu zweit überwinden und dem Gang dann so weit wie möglich folgen.
 
Das gelang und beide kämpften sich durch den nassen Matsch bis es schließlich so eng wurde, dass sie umdrehen mussten. Allerdings wollten sie den Gang wenigstens für die Nachwelt festhalten: Sie gingen zurück zur Engstelle, holten die GoPro von Marc und filmten den erneuten Gang durch den matschigen Schluf bis zum Endpunkt. Danach machten sie sich auf den Rückweg.
 
 
In der Zwischenzeit waren Uwe, Rupert und Michi in einen trockeneren Nebengang abgebogen, dem eigentlichen Hauptverlauf des Canyons. Die Stelle an der Uwe bei der letzten Tour nicht weiter gekommen war, konnte von Michi in einer höheren Lage im Canyon überklettert werden. Allerdings war auch hier nach wenigen Metern wieder Schluss. Es wird alles zu eng, egal in welcher Ebene man es im Canyon versucht.
 
Auf dem Rückweg trafen sie Marc und Basti und nach einer verdienten Brotzeit machten sich alle gemeinsam auf den Rückweg zum Biwak. Dabei musste natürlich der neu eingebaute Pendler ausprobiert werden!
 
===Sonntag (Team Michi/Basti/Uwe/Marc)===
Beim Ausstieg wurden die ausgeliehenen Matten zurück zum Sandbiwak gebracht. Im oberen Labyrinth (Zubringer) wurde außerdem ein Graben erneuert, damit das stehende Wasser aus den Pfützen wieder besser ablaufen kann.




[[Kategorie:Touren|^2025^]] <!-- Hirlatzhöhle -->
[[Kategorie:Touren|^2025^]] <!-- Hirlatzhöhle -->
[[Kategorie:Hirlatz_Touren|^2025^]] <!-- Kennzeichnung als Hirlatztour -->
[[Kategorie:Hirlatz_Touren|^2025^]] <!-- Kennzeichnung als Hirlatztour -->

Aktuelle Version vom 18. Februar 2026, 10:31 Uhr

Planung

  • Termin: 18.-20.07.2025
  • Treffpunkt: Freitag, 18.07.2025; 15:00 Parkplatz Echerntal (Uhrzeit noch nicht final!)
  • Teilnehmer:
    • Michael Schütze, Beni Hallinger, Martina Lachmuth, Uwe Röschlaub, Leonie Gron, Daniel Geil, Georg Taffet, Basti Fabritius, Rupert Hohler, Mark Dickey, Anian Hallinger, Agnes Berentes
  • Ziel: Erkundungs-, Bohr- und Vermessungsarbeiten Region Riesenschlot
  • Geplanter Ablauf:
    • Fr: Einmarsch zur Brückenhalle
    • Sa: Arbeiten im Bereich Riesenschlot
    • So: Ggf. noch einmal Arbeiten im RS / Abrücken und Heimfahren

Bericht

Freitag (Team Beni/Georg/Martina/Agi)

Das zweite Team (Beni/Georg/Martina/Agi) entschloss sich, am Freitag gemütlich das Vereinsheim zu bewohnen. Martina und Beni trafen sich am Irschenberg, um bei Georg zuzusteigen. Agi kam über verschlungene Wege nach Obertraun und war schon vor Ort, als wir eintrafen. Der Abend war gemütlich und von schönen Gesprächen und Vorbereitungen gekennzeichnet. Der Therionplan des Zubringers, der seit kurzem hängt, war eine Hilfe für Erklärungen und Ideenfindung für Fotospots.

Samstag früh machten wir nach dem Frühstück die Bude fertig fuhren dann zum Treffpunkt mit Anian.

Samstag (Team Beni/Anian)

Anian reiste allein an Samstag an und wartete schon angeschlazt am Parkplatz, als wir ankamen. Er hat sich die Zeit mit Bucherl vertrieben, der zufällig richtung Wiesberghaus unterwegs war.

Der Aufstieg war ereignislos bei schönem Wetter. Reinwärts macheten wir immer wieder Pause, um Fotos zu schießen, sodass der Weg in extrem gemütlichen 8 Stunden bewältigt war. Das war eher kühl, aber für mich (Beni) eine sehr interessante Erfahrung, denn ich war noch nie bei einer professionellen Fototour dabei.

Angekommen an den alten Leiterteilen von der Bohnerzhalle, die es in all den Jahren nur bis zum Hades geschafft hatte, hatten wir die Idee, sie im Karrengang als Steighilfe zu neuem Leben zu erwecken. Martina, Georg, Agi, Anian und ich packten also an und trugen die beiden Leitern (ich hatte sie damals mit einer Pucksäge in durch zwei Mann tragbare Stücke portioniert) hinauf zur Brückenhalle; dabei entstanden noch ein paar schöne Bilder.

In der Brückenhalle teilten wir uns dann auf: Anian und ich gingen weiter hoch, während der Rest Richtung Bachschwinde für weitere Fotos aufbrach. Im Karrengang fanden wir dann auch zwei gefährliche Kraxelpassagen, in die jeweils ein Leiterteil wirklich nahezu perfekt reinpassten. Eine Leiter konnten wir direkt zur Sicherheit einknoten, die andere sollte per Lochband und Dübel gesichert werden (wir hatten keine Bohrmaschine dabei; Mark hat das dann noch schnell am Abend für uns erledigt: danke!).

Der Karrengang kann nunmehr ohne größeres Risiko und fast ohne Kraftaufwand befahren werden, was den weiteren Aktivitäten oben zugute kommen wird.

Danach erkundeten wir noch das kleine Seitenportal beim Abbruch zwischen Riesenklamm und kurz vorm Sandbiwak. Es ist ein kleines Loch, dass schräg südwestlich in der Wand verschwindet und Erosionsspuren aufweist (wahrscheinlich fossiles Gerinne). Oberhalb ist Anian auf der Suche nach Seilbefestigungsmöglichkeiten am Band entlanggeklettert und berichtet von sehr guter Kletterbarkeit und gutem Griff. Mangels SRT und Zeit haben wir keinen Abstiegsversuch unternommen, aber das Seil vom Sandbiwak liegt noch dort. Eine Erkundung wäre unter den Umständen vielleicht einfach in einer halben Stunde erledigt; aber das Potential ist eher gering. Es schaut so aus, als würde es sehr schnell unschliefbar eng werden. Interessanterweise ist das Portal in den alten Plänen nicht vermerkt. Im aktuellen Therionplan ist es nun enthalten.

Danach haben Anian und ich noch die anderen in der Bachschwinde besucht und bei Fotos assistiert.

Sonntag (Team Anian/Beni/Mark, dann + Georg/Martina/Agi)

Beim Rausweg gaben Anian, Mark und Beni den anderen noch etwas Vorsprung und frühstückten erstmal gemütlich. Allerdings nicht genug, denn im Sandbiwak holten wir sie zum zweiten Frühstück bereits ein. Wir machen dann noch einige Fotos, Anian stürmte dann irgendwann alleine weiter, weil er recht fror und ward nicht mehr gesehen (er war auch am Parkplatz dann schon von dannen). Beim Abstieg gab es dann noch eine ungute Situation mit Steinschlag, die aber ohne weitere Folgen blieb. Insgesamt muss ich sagen, kommt mir der Hang im Vergleich zu früher in schlechteren Zustand vor.


Freitag (Team Michi/Basti/Uwe/Marc)

Das erste Team traf sich zunächst am Vereinsheim. Nachdem alle angekommen waren, gab es ein kurzes Kennenlernen mit Agi (sie war bereits vor Ort und wartete auf das zweite Team). Anschließend fuhren sie am späten Nachmittag weiter zur Höhle. Am Sandbiwak nahmen sie die Matten mit zur Brückenhalle, dass sie gegen 23 Uhr erreichten.

Samstag (Team Michi/Basti/Uwe/Marc)

Nach ausgiebigem Frühstück machten sie sich auf zum Riesenschlot. Dort angekommen wurde ein neuer Aufstiegsweg eingebaut: Ein weiterer, sehr großer Pendler quer durch den Schlotraum (dabei ca. 10m horizontal und 25m aufwärts). Über diesen kann man jetzt auf sehr luftige Weise direkt in den oberen Canyon einsteigen. Nachdem das erledigt war, ging es oben weiter aufwärts im Canyon.

Basti ging mit Marc zu dem Gang, den er bei der letzten Tour im Mai ein kleines Stück erkundet hatte. Diesmal wollten sie die Engstelle zu zweit überwinden und dem Gang dann so weit wie möglich folgen.

Das gelang und beide kämpften sich durch den nassen Matsch bis es schließlich so eng wurde, dass sie umdrehen mussten. Allerdings wollten sie den Gang wenigstens für die Nachwelt festhalten: Sie gingen zurück zur Engstelle, holten die GoPro von Marc und filmten den erneuten Gang durch den matschigen Schluf bis zum Endpunkt. Danach machten sie sich auf den Rückweg.


In der Zwischenzeit waren Uwe, Rupert und Michi in einen trockeneren Nebengang abgebogen, dem eigentlichen Hauptverlauf des Canyons. Die Stelle an der Uwe bei der letzten Tour nicht weiter gekommen war, konnte von Michi in einer höheren Lage im Canyon überklettert werden. Allerdings war auch hier nach wenigen Metern wieder Schluss. Es wird alles zu eng, egal in welcher Ebene man es im Canyon versucht.

Auf dem Rückweg trafen sie Marc und Basti und nach einer verdienten Brotzeit machten sich alle gemeinsam auf den Rückweg zum Biwak. Dabei musste natürlich der neu eingebaute Pendler ausprobiert werden!

Sonntag (Team Michi/Basti/Uwe/Marc)

Beim Ausstieg wurden die ausgeliehenen Matten zurück zum Sandbiwak gebracht. Im oberen Labyrinth (Zubringer) wurde außerdem ein Graben erneuert, damit das stehende Wasser aus den Pfützen wieder besser ablaufen kann.